Die zehn Hauptwolkenarten und sechs seltene Erscheinungen, benannt wie im internationalen Wolkenatlas, und was jede beim Wolkenlesen sagt.
Hohe Wolken
Mittelhohe Wolken
Seltene Erscheinungen
Ordnung im Wechselspiel
Der Himmel ist selten leer. Er trägt Zeichen, die sich deuten lassen. Wolken entstehen durch Kondensation von Wasserdampf. Ihre Form hängt von Temperatur, Wind und Feuchtigkeit ab.
Man unterscheidet sie meist nach ihrer Höhe. Die drei Hauptebenen sind hoch, mittel und tief. Hochwolken wie Zirrus bestehen aus Eiskristallen. Sie wirken filigran.
Mittelhohe Arten wie Altokumulus zeigen oft Muster. Tiefwolken wie Stratus bilden graue Schichten. Diese Einteilung hilft bei der Orientierung. Sie gibt Aufschluss über mögliche Wetteränderungen.
Form als Sprache
Neben der Höhe zählt die Struktur. Kumulus steht für Haufenwolken. Stratus bedeutet Schichtwolke. Cirrus beschreibt lockere Faserwolken. Diese Begriffe stammen aus dem Lateinischen. Sie beschreiben das Aussehen präzise.
Ein Nimbostratus bringt oft langanhaltenden Niederschlag. Ein Kumulonimbus kann Gewitter begleiten. Er wächst vertikal in die Höhe. Seltene Phänomene wie Mammatus oder Asperitas faszinieren Betrachter.
Linsenwolken liegen oft ruhig über Bergen. Kappenwolken sitzen auf Turmspitzen. Fallstreifen verdunsten vor dem Boden. Jedes Detail erzählt eine kleine Geschichte des Luftstroms.